Das Ding ist irre – und trotzdem ist es wahr. Dieses Zitat bezieht sich eigentlich auf den Revolverkrebs, mit dem Frau Kolb die Schüler, Lehrkräfte und Besucher unseres diesjährigen FES-Ostergottesdienstes erst einmal gehörig neugierig gemacht hat. Mit seiner Schere erzeugt das nur wenige Zentimeter große Schalentier einen Knall von über 200 Dezibel – lauter als ein startendes Flugzeug – und betäubt damit seine Beute. Und verliert es die Schere aus irgendeinem Grund, wächst sie einfach wieder nach. Irre. Aber wahr!
Und genau so fühlt sich auch die Osterbotschaft an: Ein Mensch steht vom Tod auf. Ernsthaft?
In seiner Predigt zeigte FES-Lehrkraft und Jugendpastor Enrico Schmidt, warum das mehr ist, als nur eine verrückte Idee. Mit einem musikalischen Bild stellte er die Frage: Leben wir nach dem Motto „Spiel mir das Lied vom Tod“ – oder lassen wir Jesus unser Leben zum Klingen bringen? Dabei nannte er auch fünf auf den ersten Blick verrückte, aber überzeugende Gründe, warum man genau das glauben kann. Der stärkste davon: das Verhalten der Jünger. Trotz Widerständen und Gefahr waren sie bereit, diese Botschaft weiterzugeben – ein Zeichen dafür, wie gewaltig und überzeugend sie gewesen sein muss.
Passend dazu verwies er auf die Bibelstelle aus 1. Korinther 15,21+22: Durch den Menschen kam der Tod – aber durch Jesus kommt neues Leben. Wer zu ihm gehört, darf darauf vertrauen, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern sein Leben zu einem Lebenslied wird.
Der Oster-Schulgottesdienst selbst wurde dazu zum passenden Soundtrack: Der Unterstufenchor der fünften Klassen unseres FES-Gymnasiums und unserer FES-Realschule eröffnete, danach sangen die Schülerinnen und Schüler des Klassenchors 5 und des Auswahlchores der sechsten Klassen gemeinsam ein Lied, und am Ende stimmte die ganze FES-Schulgemeinschaft ein, während die Lehrkräfte Herr Kindsvater und Herr Donath sie musikalisch begleiteten.
Der Gänsehautmoment? Ganz klar: Als alle zusammen „Mein Erlöser lebt“ gesungen haben.
Klingt irre.




